Meditation ist eine Umarmung mit sich selbst.

Julie Albedo

Meditation

Mein Weg zur Meditation
 

Einen Einstieg habe ich mit geführten Meditationen – z.  B. von Eva-Maria & Wolfram Zurhorst, Robert Betz und Veit Lindau – gefunden. Dabei durfte ich erfahren, es kommt nur so viel von innen hoch, wie ich aktuell verarbeiten, heilen und vergeben kann. Denn alles, was sich während einer Meditation zeigt, darf angeschaut und ohne Bewertung angenommen werden.

 

Geführte Meditationen finde manchmal für mich zusätzlich noch immer wunderbar, um gewisse Themen zu bearbeiten und Heilungen zu erreichen.

 

Während eines Yoga-Retreats bei Beate und Peter Goldbach durfte ich meine erste tiefgreifende Meditationserfahrung ohne Führung durch die Meditation machen. Und zwar habe ich währenddessen von tief in mir hören und erfahren dürfen, ICH BIN GELIEBT. Wow, ich war glücksselig und allumfassend berührt.

So wollte ich mehr lernen und ließ mich zur Meditationsleiterin ausbilden. Diese Woche katapultierte mich in meine Tiefen, ließ mich aber auch königinnengleich schweben. Wahnsinn!

Meditation ist für mich ein fast tägliches Mittel geworden, um mit meiner eigenen Quelle in Verbindung zu treten.

 

Was ist Meditation?

Meditation ist eine Achtsamkeits- und/oder Konzentrationsübung um einen Zugang zum eigenen Unterbewusstsein zu gelangen. Heißt, über den Atem als Brücke den aktiven, wachen und bewussten Geist zu beruhigen und in die inneren Tiefen abzutauchen. Denn unser tatsächliches Bewusstsein macht nur ca. 5 % von uns aus. Wie reich, bunt, weit und vielfältig sind dann wohl die „restlichen“ 95 %?

 

Wie meditieren?

Für uns mit „westlich-geprägter“ Kultur ist es nicht leicht, sich einfach gerade im Lotus- oder Reitersitz hinzusetzen oder an den Boden geschmiegt hinzulegen und möglichst nichts zu denken. Ich kann mich an meine Kindheit und Jugend erinnern, es gab im Sportunterricht einmal und später Fitnessstudio bei Entspannungen auf dem Boden liegend den Hinweis „Und nun denke an nichts“. Bums, peng, waren Gedanken da, wo vorher keine waren.

Heute weiß ich, ein Einstieg in die Meditation kann ganz einfach mit nur 3 Minuten Atem- oder Mantrakonzentration gelingen. Das ist wie Zähneputzen und sollte ebenfalls täglich praktiziert werden. Bei drei Minuten gibt es wirklich keine Ausrede. Hilfreich ist es, die Meditation an eine Gewohnheit gekoppelt im Alltag zu etablieren, z. B. in der Mittagspause oder bevor/kurz nach dem Du nach Hause kommst. Einfach kurz runterfahren und etwas wacher und frischer wiederauftauchen. Es ist auch ein Stück Friedensarbeit.

Kurzeinführung

  • Du kannst Dir einen Timer auf 3 Minuten einstellen.

  • Stelle, lege oder setze Dich entspannt und aufrecht hin. Werde Dir Deines Kontaktes zum Boden und Deines Körpers gewahr.

  • Lenke Deine Aufmerksamkeit auf Dein Geschenk des Lebens an Dich - Deinen Atem. Als Hilfsmittel kannst Du Deine Hände auf den Bauch legen. Damit folgt Deine Aufmerksamkeit vielleicht leichter Deinem Atem. Oder Du spürst die Atembewegung an der Nase. Kühl rein - warm raus.

  • Atme nun einige Atemzüge bewusst und tief in den Bauchraum ein. Die Bauchdecke hebt und senkt sich deutlich.

  • Atme natürlich weiter, bleibe aber dennoch mit Deiner Aufmerksamkeit bei Deinem Atem. Es werden Gedanken kommen, doch Du bist in der Lage, Deine Aufmerksamkeit immer wieder auf Deinen Atem zurückzulenken.

  • Selbst wenn es am Anfang nur 20 bewusste Atemsekunden von 3 Minuten sind, sie sind ein Anfang. Der Rest ist Übung Herzlichen Glückwunsch!

Neben den täglichen anfänglich 3 Minuten helfen Bewegungsmeditationen ebenfalls als Einstieg. Ich kann Dir aktuell die Sufi-Meditation der 4 Himmelsrichtungen empfehlen. Einer Überlieferung nach, sollen die Mitglieder des Sufi-Ordens vielen armen und kranken Menschen tagtäglich geholfen haben. So wurden sie gefragt, wie sie selbst gesund bleiben und einen klaren Geist behalten bei all dem Elend, welches sie zu sehen bekommen. Die Antwort: Sie praktizierten morgens und abends die Meditation der 4 Himmelsrichtungen.

Es ist eine Meditation mit einer Kombination aus leichten sich wiederholenden, konzentrierten Bewegungen und aus bewusster Atmung. Danach ist man tatsächlich sehr bereinigt und weit im Geist.

Ich werde im Herbst/Winter – sofern uns Corona lässt – einen Meditationskurs anbieten. Nähere Infos folgen. Freu Dich drauf.

Dies ist die CD mit der Du die Bewegungsmeditation der 4 Himmelsrichtungen praktizieren kannst.

Bestellbar ist sie im heimischen Buchhandel, damit er heimisch bleibt. Wenn Du diesen Partnerlink nutzt, wisse bitte, dass ich einen kleinen Beitrag dafür erhalte. Ich danke Dir herzlich.

© 2020 Kathrin Bendel  MIT FREUDE

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Schön, dass Du da bist.

Die Fotos von mir sind durch die fantastische Gitta Hilb entstanden. Gitta, Danke Dir für dieses großartige  Erlebnis.